von jb am 19.03.2008 um 19:33 in Netzkultur
Das Wissen selbst ist die Macht. Aber was ist ein ständig verfügbares Wissen wert, wenn immer mehr Wissen immer weniger Bildung schafft:
Wissensshows machen Quote im Fernsehen, und die von der verkürzten Schulzeit geplagten Schüler klagen über die Stoffmenge, die sie schlucken sollen. Die Wissensspeicher im Internet wachsen täglich, und parallel dazu wachsen die bildungsfernen Schichten im Land. Parallelentwicklungen, die scheinbar nichts mit einander zu tun haben, aber doch nur zwei Seiten einer Medaille sind. Weil nämlich zunehmend die Orientierung fehlt in der Flut der Information. Und damit fehlt auch die Orientierung auf dem Weg in die Wissensgesellschaft.
Anhören: Es will mer net in de Kopp enei: Verblöden in der Wissensgesellschaft
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