von jb am 04.01.2008 um 15:39 in Netzkultur


Interaktive Musikwebsites scheinen im Trend zu liegen: Neben Deezer und dem relativ neuen Yamelo, über das ich schon berichtet habe, versucht nun Mucelli, auf den Zug aufzuspringen.

Der Nutzer hat die Möglichkeit, Musik zu suchen und abzuspielen, auf Wunsch kann man das passende Musikvideo einblenden.
Die Bedienung ist dabei denkbar einfach: Über eine zweigeteilte Tabelle lassen auf der linken Seite die eigene Playlist, die Top 20-Liste diverser über Flaggen anwählbarer Länder sowie ein "The Best Of..." einblenden, in dem zur Zeit Lovesongs zu finden sind. Lieder lassen sich per Maus in die Playlist ziehen und dort abspielen, allerdings nicht speichern.
Rechts sieht der Nutzer seine Suchergebnisse, die am häfigsten gesuchten Bands, die am meisten abgespielten Songs aller User und die eigenen zuletzt abgespielten Lieder.

Mucelli nutzt YouTube und kann deswegen zwar mit aktueller Musik, aber nicht mit vollständigen Diskografien aufwarten. Letztendlich ist Mucelli ein YouTube in anderem Gewand, dessen Funktionen bei YouTube selber schon vorhanden sind. oder bei anderen Diensten besser umgesetzt wurden. Die Schwächen wie z.B. die temporäre Playlist werden durch die eigentlich guten Ansätze wie die Top 20-Liste verschiedener Länder oder wechselnde Best Of-Listen leider nicht wettgemacht. Nette Idee, aber bei genauerer Betrachtung witzlos.

Update
Die Playlist ist in Bearbeitung, sodass man bald über einen Loginbereich seine Playlist speichern und auch verbreiten können soll. Ich bin gespannt, was noch kommt.
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