von jb am 16.01.2008 um 21:52 in Impression
Berlin (jb) Deutschland ist als Blogstandort in Gefahr: Laut einer Studie der Bundesblogagentur BBA sind bereits in diesem Jahr 7 deutsche Blogger in Billigblogländer ausgewandert.„Das entspricht einer Steigerung von 57,3% gegenüber Anfang 2007” zeigte sich Bundesblogminister Dieter B. Ogl besorgt. „Sollte dieser Trend anhalten, haben wir in einigen Jahren keine deutschen Blogger mehr!” Als „temporär prekär” stellte auch der Stellvertretende Generalsekretär der Deutschen Blogpartei, Louis Vormel, die Situation dar, aber „ohne Gnade werden wir deutsche Blogger, die aus Billigblogländern bloggen, langfristig vom deutschen Internetverkehr ausschließen”.
K. Einer vom Interessenverband Deutsches Internet den Deutschen (IDIDI) begrüßte derartige Maßnahmen und forderte gleichzeitig alle Ausländer mit Moderatoren- oder Administratorpositionen in deutschen Foren auf, „die Arbeitsplätze deutschen Staatsbürgern zu überlassen, weil sie sonst ihre Milch nicht mehr bezahlen können”, auch wenn niemand ihn um seine Meinung gefragt hat.
Rainer Bilt vom Interessenverband Deutsches Internet ist für alle da, auch für die Oststaaten, Hans Werner, Machmut und Pakistan (IDIIFADAFDOHWMUP) verurteilte die Aussage des IDIDI als „ist doch Scheiße was der Typ da labert” und wurde daraufhin von national gesinnten WoW-Spielern in eine Goldmine verschleppt.
Im Interview mit unserem Blog verriet Bilt, dass ihn der Verlust seines Level-60-Kriegers zwar betrübe, er sich primär allerdings die Frage stelle, warum Billigblogländer einen dermaßen hohen Zuspruch erfahren: „Ich denke, dass deutsche Blogger in Billigblogländern mehrere Billigblogger anstellen, sodass sie pro Tag durchaus 5-10 Beiträge verfassen können. Ein durchschnittlicher deutscher Blogger schafft gerade einmal 2 Beiträge pro Tag, ich schaffe 7.”
Bilt kritisiert, dass viele Blogleser nicht mehr auf das Qualitätssiegel Written in Germany achten, sondern vielmehr auf den Inhalt: „Das wurmt uns natürlich. Es kommt doch nicht nur auf den Inhalt an, sondern auch wer die Texte verfasst hat! Und die Chinesen klauen unsere Inhalte, aber wir können das natürlich nicht lesen, weil die diese Schriftzeichen haben! Die scheiß Billigblogländer zerstören unsere Existenz in Deutschland! Ich grüße meine Mama!”
Die Bundesblogagentur will nun überprüfen, ob von den ausgewanderten Bloggern Blogsubventionen für Design, Domain und Kaffee zurückgefordert werden können, sieht aber ein: „Wir müssen die Rahmenbedingungen für Blogger in Deutschland emendieren. Die Standortfaktoren müssen verbessert werden, Kaffee, Cola und Chips sollten steuerfrei sein und die Supermärkte immer dann geöffnet haben, wenn ein Blogger kommt. Wir verlangen Freiheit für die unterdrückten Blogger Deutschlands und einen eigenen Tarifvertrag. Erst wenn diese Punkte erfüllt sind, kann Deutschland sich anmaßen, neue Blogger begrüßen zu wollen – vielleicht sogar internationale Alphablogger wie Juschi Juschi von Juschis Funblog. Das ist unser Ziel!”

Hans Werner und Machmut kritisieren: „Dieser Artikel ist so unlogisch aufgebaut, man weiß gar nicht mehr, worum es geht. Die Zitate sind zusammenhangslos und die Aussagen der interviewten Gäste sind niveaulos.” Der Autor dazu: „Dann geht doch zu den Billigblogs!”

Einträge


• JAKOB in Ein Abgesang auf das Musikfernsehen as Agent Billy
• LEXXA in Ein Abgesang auf das Musikfernsehen as The Clown
• JOHANNES in Ein Abgesang auf das Musikfernsehen as Witness #1
• JAKOB in Stöckchen: Mein Leben in Songtiteln as The Clown