Geschrieben am 28.01.2009 um 16:13 Uhr | Kommentare (0)
Bei Spreeblick habe ich vorhin die großartige Dokumentation Carts of Darkness über Obdachlose in North Vancouver gefunden, die Flaschen sammeln und mit ihren Einkaufswagen die Bergstraßen herunterbrettern:
In the picture-postcard community of North Vancouver, filmmaker Murray Siple follows men who have turned bottle-picking, their primary source of income, into the extreme sport of shopping cart racing.
Enduring hardships from everyday life on the streets of Vancouver, this sub-culture depicts street life as much more than stereotypes portrayed in mainstream media. The films takes a deep look into the lives of the men who race carts, the adversity they face, and the appeal of cart racing despite the risk.
Ein wunderbar ehrlicher Film über Freiheit, Freundschaft und Selbsterfarhung. Unbedingt anschauen:
Enduring hardships from everyday life on the streets of Vancouver, this sub-culture depicts street life as much more than stereotypes portrayed in mainstream media. The films takes a deep look into the lives of the men who race carts, the adversity they face, and the appeal of cart racing despite the risk.
Geschrieben am 26.01.2009 um 15:54 Uhr | Kommentare (3)
Every day: so many opportunities to connect... What if you took just one?
(via)
Geschrieben am 25.01.2009 um 20:56 Uhr | Kommentare (0)
Nach der unausweichlichen Konfrontation mit typischen Aggroprodukten Anfang der neunten Klasse beschloss ich, Hip Hop vorerst doof zu finden.
Über den Berliner Rapper Prinz Pi erfolgte vor einigen Jahren die erste zaghafte Annäherung an das verhasste Genre. Gesellschaftskritik, Milieustudien und Verschwörungstheorien in Liedern wie Keine Liebe, Instinkt, Heißkalt, Herr Claasen oder Peng, Peng, Peng machten mich bald zu einem Pi-Jünger, der jedem Hip Hop-Verfechter oder Bushido-Hörer die Qualitäten wahren Raps zu vermitteln versuchte - bis heute mit eher mäßigem Erfolg.
Das im Oktober vergangenen Jahres erschienene Majordebüt Neopunk stieß bei mir im ersten Durchlauf hingegen auf wenig Gegenliebe; wahre Perlen schienen zu fehlen und die vornehmlich elektronischen Beats der unkonventionellen Singles Schädelficken und Gib dem Affen Zucker ließen beim entnervten Vorspulen eher quälende Deichkind-Anleihen als Pi-Assoziationen erkennen.
Nach zwei Monaten eher sporadischen Hörens habe ich mich in den letzten Wochen nochmals mit dem Album beschäftigt und musste meinen ersten Eindruck ändern: In Songs wie Ein bizchen mehr oder dem sporadisch instrumentalisierten Bevor ich aufschlage tritt der aggressive Elektrosound in den Hintergrund und Pi trumpft zu alter Stärke auf, kritisiert eine dumpfe Spaßgesellschaft im digitalen Rausch, verarbeitet Gedanken und Ängste auf höchstem Niveau.
Ein weiterer Lichtblick ist der gerade mit einem Video versehene Track 2030, in dem Pi seinen Kindern in einer privatisierten und digitalisierten Zukunft von Errungenschaften und dem Lebensgefühl der Achtziger erzählt:
Das Video ist leider nicht einbettbar, weil Universal scheinbar keine webweite Präsenz ihrer Künstler in Blogs und Foren wünscht. In solchen Momentan wünscht man sich, Prinz Pi wäre immer anti geblieben...
Geschrieben am 20.01.2009 um 18:15 Uhr | Kommentare (0)
(via Spreeblick inklusive netter Zusatzinformationen)

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